Deutliche Spuren hinterlassen

Von Georg Borho 15.01.2017

Norbert Swoboda (links) ehrt Thomas Glück mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Foto: Borho Foto: Schwarzwälder-Bote

Ministerpräsident Winfried Kretschmann verlieh Thomas Glück die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Bürgermeister Norbert Swoboda nahm die Ehrung in der Hauptversammlung des Musikvereins "Eintracht" vor.

Lauterbach. In seiner Laudatio wies Swoboda darauf hin, das Innehaben eines Ehrenamtes allein genüge nicht, sondern die zu ehrende Person müsse sich entscheidend um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Thomas Glück habe zweifellos die Anforderungen, die an die Verleihung geknüpft sind, in hohem Maße erfüllt.

Glück trat 1977 als Klarinettist in die damals neu gegründete Jugendkapelle des Musikvereins "Eintracht" ein. Zwei Jahre später folgte der Wechsel in die Hauptkapelle und das Tenor-Saxofon wurde und blieb seine Leidenschaft. Ab 1982 bekleidete er verschiedene Ämter, von 1982 bis 1984 als Notenwart, von 1984 bis 1990 als Geschäftsführer, anschließend bis 1991 als stellvertretender Vorsitzender und danach bis 2003 als Vorsitzender. In dieser Amtszeit fiel auch die richtungsweisende Entscheidung, eine Bläserjugend zu gründen.

Als 2008 "Not am Mann" war, übernahm Glück erneut den Vereinsvorsitz und übte diesen, auch als Sprecher der Lauterbacher Vereine, bis dato bei hoher Wertschätzung aus. Unter seiner Ägide wurden unter anderem im Jahre 2000 das 100-jährige Vereinsjubiläums gefeiert, tolle Musicals aufgeführt und an erfolgreichen Wertungsspielen teilgenommen. "Er ist somit in hohem Maße mit dafür verantwortlich, dass der Musikverein ›Eintracht‹ ein Aushängeschild unserer Gemeinde ist", sagte Swoboda. Seitens des Musikvereins "Eintracht" Lauterbach und des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg wurden ihm daher auch schon verschiedene Ehrungen zuteil, so die bronzene, silberne und goldene Ehrennadel des Blasmusikverbandes und auch die Kreisverbands-Ehrenmedaille in Silber. "Thomas Glück hat deutliche Spuren in seinem Verein, aber auch in unserer Gemeinde, hinterlassen", resümierte Swoboda.